Akkumietvertrag läuft nach 10 Jahren aus, was nun?

  • Dieses Aviloo Ding läuft ja über OBD, es macht also nichts anderes als die vorhanden Werte auszulesen.

    Jain. Doch.


    Diese Tools lesen üblicherweise mit und wollen schlauer sein als das BMS selbst. Indem sie den Werten der Zellen zugucken, wenn man zB fährt oder auch lädt. Und versuchen dann damit selbst sich was zusammen zu rechnen. Was dann aber auch heißt, man muss nicht nur ein bisschen den smart Akku kennen, sondern sehr sogar. Drum steht in dem Protokoll auch drin, wie viel sie gefahren sind, was der Zelldrift macht und so weiter. Dafür aber kein tatsächlicher Soh oder sowas. Nur eine mitmaßliche Restkapazität in kWh, statt in Ah.

    Denn was beim smart Akku normaler-Zelldrift ist, ist beim alten Tesla Model S schon quasi ein Defekt.


    Genau wie dein Batterie-Auslesetool, nur das man bei Aviloo danach ein buntes "Zertifikat" ausdrucken kann.

    Das Tool ließt die Werte aus, welche auch die Werkstatt ausließt. Plus nochmal Zusatzinfos zu den Zellen, die man weiter nutzen kann, wenn man bisschen Erfahrung hat. Zum Schluss ist es in meinen Augen präziser, weil es exakt auf den smart abgestimmt ist. Während das andere Tool den Vorteil hat, dass es deutlich mehr kann als nur den smart auslesen.


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    Ich wurde schon ein paar mal von Leuten gefragt, ob ich nicht für sie auch mal was anderes als einen smart auslesen kann. Beispielsweise unsere Zoe hab ich auch im Blick und ein bisschen Erfahrung damit. Aber auch dafür ein eigenes Gerät.


    Grundsätzlich sind mir aber Leute suspekt, die einfach alle Akkus können wollen. Eben weil Akkus zwar grundsätzlich alle sehr ähnlich sind. Aber eben nicht gleich. Und jeder Hersteller seinen Akku ein bisschen anders ran nimmt. Zum Beispiel durfte ich letzte Woche lernen, dass ein Hyundai echt leer stehen bleibt, wenn er auf 0 % runter gefahren ist. Während jeder andere Hersteller da noch 5-10 km drin hat.

    Wiederum beim 451er smart zum Beispiel ist es auch spannend auf die Randzellen zu achten, wenn er eine geringe Laufleistung hat.

    Eben wegen dieser Hersteller und teilweise sogar Modelspezifischer Eigenheiten halte ich mich da auch zurück und mache für andere nur Aussagen zu smart Akkus. Weil ich es nicht für möglich halte, dass man sich wirklich mit allen auskennt und da fundierte aussagen machen kann.


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    Die Prüfung bei MB kostet ca. 240. €.

    Ich hatte schon sehr viele Leser, die bei MB nur 30 bis max 40 € dafür gezahlt hatten. Dein Händler übertreibt da bisschen. :(

    smart fortwo Coupé 451er ED 3,7kW-Lader, 05/2013; > 260.000km (bei 250.000 km 22 kW nachgerüstet)

    smart fortwo Coupé 453er EQ 22kW-Lader, 05/2018 - 05/2021; 109.000km

    smart fortwo Cabrio 453er EQ 22kW-Lader, EZ 04/2021; > 30.000 km


    "Aus Gaspedal wird Spaßpedal"

    - Smart

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