Aktuelle Preisentwicklung - Günstige Anbieter?

  • Prima. Jetzt erhöht Maingau auch. Macht echt keinen Spaß mehr. :|


    Hab die Mail auch bekommen (aber wohl aus Versehen gelöscht...). Hatte mich erst Anfang April frisch dort registriert. Jetzt war's natürlich für die Tonne. Teurer als der EnBW-Abzock-Einheitstarif. Das öffentliche Laden und Langstrecke ist für mich damit wohl endgültig gestorben. Aber ich fahre ja demnächst verstärkt mit der Reichsbahn ("bald gehört dir ganz Deutschland" - stand auf dem Flyer... da dachte ich - puuh, gut dass es kein Europaticket ist). Der beste Ladestromanbieter bleibt weiterhin die Schwarz-Gruppe und auf Platz 2 Aldi. Habt ihr noch andere Shopping-Adressen, wo man preiswert laden kann, falls man sich doch mal auf Strecke wagt?


    Plugsurfing langte schon seit dem 10. März 2023 nochmal heftig zu:

    Und es lief auch in der 2023er Runde mal wieder wie immer. EnBW legt erst vor - andere ziehen nach. Und das absurderweise zu einer Zeit, in der die Strompreise einerseits gedeckelt und andererseits wieder ungefähr auf das Vorkriegsniveau gefallen sind.


    Und nun werden die E-Fahrer gemolken. Bei immer schlechterer Infrastruktur angesichts immer weiter steigender Zulassungszahlen. Ich komme mir irgendwie veräppelt vor. Von der Politik und den Ladestromanbietern.

  • Der beste Ladestromanbieter bleibt weiterhin die Schwarz-Gruppe

    Ich hoffe nur das Lidl die max. Ladezeit mal auf 1 Stunde begrenzt, denn bei mir blockieren die ganzen DC Fahrzeuge die AC Dose, weil es ja billiger ist. So stehen die dann stundenlang...

    Noch ist Maingau etwas günstiger als ENBW, aber wenn noch jemand einen günstigeren Anbieter kennt immer her damit.

    Smart fortwo Coupé ED3, 22kW Lader (verkauft)

  • Das war schon lange klar, dass wir mit Hurrageschrei von der Abhängigkeit von den Rohstoffkonzernen wir uns in die Fänge der Stromkonzerne geworfen haben.

    Das sind doch keine selbstlos agierenden, umweltrettenden und sozial eingestellten Konzerne. Da zählt ebenfalls ja nur der Profit und an jedem Cent, den der Strom ja kostet verdient Berlin kräftig mit.

    19% Mehrwertsteuer kommen immer oben drauf, Stromsteuer ebenso. Dann noch die EE-Umlage und solche netten Sächelchen wie KWKG Umlage etc. Warum sollte denn die gierigen Regierigen uns da vor irgend etwas verschonen wollen?


    Ein Umstieg auf E-Mobilität wird letztlich für die breite Masse w e s e n t l i c h höhere Kosten für den Betrieb eines Kraftfahrzeuges bedeuten.

    Edited 2 times, last by firefox58 ().

  • Ich hoffe nur das Lidl die max. Ladezeit mal auf 1 Stunde begrenzt, denn bei mir blockieren die ganzen DC Fahrzeuge die AC Dose, weil es ja billiger ist. So stehen die dann stundenlang...

    Noch ist Maingau etwas günstiger als ENBW, aber wenn noch jemand einen günstigeren Anbieter kennt immer her damit.

    Ja, das wäre gut. Das ist ohnehin ein Riesenproblem. Da nuckeln dann DC-Fahrzeuge ewig mit ihren Riesenakkus am AC-Lader und man selsbt ist aufgeschmissen, da man selbst wenn man wollte nicht in DC stöpseln kann...

    Maingau ist nur günstiger beim Fremdladen. Die EnBW ist im Vorteilstarif an eigenen Säulen mit 51 Cent/kWh preiswerter und mit 60 Cent/kWh an Fremdsäulen teurer.


    @firefox58 :

    Natürlich war das klar und von Anfang an ein kritischer Punkt. Aber wenn ich sehe, wie man noch vor 2, 3 Jahren geködert wurde... dann ist es schon krass wie schnell sich nun alles gedreht hat.

    Bei 29 Cent/kWh und geringer Säulenauslastung war es noch gar keine große Überlegung, ob man eine private LIS dringend benötigt und heute muss man froh sein, das öffentliche Laden maximal vermeiden zu können.

    Nun bleibt es nur wirtschaftlich, wenn man genug Reichweite hat um im Idealfall von zu Hause zum Ziel und sogar wieder zurück zu fahren, ohne zwischendurch öffentlich laden zu müssen. Und an der Stelle sind wir einfach raus mit unseren Smarts. Das schränkt den Aktionsradius (mindestens wirtschaftlich) ein.


    Alleine meine Rückfahrt vom Bodensee im März hat mich rund 20 € gekostet an 3 EnBW-Ladern (ja, blöd - da hatte ich Maingau noch nicht auf dem Schirm und bin auch recht zügig gefahren wegen eines Termins in Stuttgart...).

    Sowas gebe ich mir nicht mehr. Ich fahre mit dem Smart jetzt allerhöchstens noch Strecken, die ich wenigstens mit einer Ladung ohne Zwischenstopp erreichen kann. Und für alles andere habe ich ab Mai mein D-Ticket. Damit gehts schneller und insgesamt billiger. Ich muss dann zwar den ganzen Pöbel und den unmöglichen Reichsbahnservice mitsamt Verspätungen ertragen, suche dann aber wenigstens nicht mehr mit Schweißperlen auf der Stirn und letzter Kraft Ladesäulen in irgendwelchen schwarzwälder Kuhkäffern fernab jeder Fernstraße und vergedeude dort meine Lebenszeit dann mit Sightsseeing. Fahr- und Reisefreude sieht halt doch irgendwie anders aus. Zumindest für mich.

    Edited once, last by HNIKAR ().

  • HNIKAR:


    Ich bin heilfroh, unseren "Familiendiesel" behalten zu haben. Der hat Platz, ist superbequem, schaft knapp 1100km ohne tanken und verbraucht bei Tempomat ca. 130 nicht mal 6 Liter pro 100km


    Der Smart dient jetzt als Auto für maximal 50km Umkreis. Unterwegs zu laden verbietet sich von alleine, zuhause kostet das auch 36,xx Cent pro Kwh. Wenn ich nicht 6 Monate im Jahr "vom Dach" für entgangene 17,4 ct brutto laden könnte wäre die Karre längst wieder weg

  • Mein Haustarif bei den Stadtwerken hier sind 36,8 ct pro KWh . Mit Preisbindung bis zum 31.12.2023

  • Mein Haustarif bei den Stadtwerken hier sind 36,8 ct pro KWh . Mit Preisbindung bis zum 31.12.2023

    Ja, wohl dem der zuhause laden kann. Ich leider nicht.


    Vermutlich, wenn E-Auto Fahrer weiter so abgezockt werden, werde ich mir für den nächsten Winter einen günstigen Verbrenner kaufen (oder wieder komplett umsteigen?). Oder vielleicht so ein Auto-Strom Abo für den Winter abschließen. 250KWh für 90€ fix. Dann kann ich jeden Tag mit Heizung fahren und muss mir keine Sorgen über die hohe Stromrechnung am Ende des Monats machen. :D


    Ach ja und wir E-Auto Fahrer werden wirklich abgezockt. Es ist wirklich unfassbar.

    Eigentlich müsste der Preis an den Ladesäulen bei 23 Cent liegen! Ich kann derzeit wirklich niemanden empfehlen sich ein E-Auto zu kaufen.

    Ladesäulencheck 2023 / Unterwegs laden: E-Autofahrer*innen gehen bei Preisbremse und Klimabonus leer aus | LichtBlick
    Der Strom an öffentlichen Ladesäulen kostet durchschnittlich 52 Cent pro Kilowattstunde. Das geht aus dem heute veröffentlichten Ladesäulencheck 2023 hervor.…
    www.lichtblick.de

    Smart fortwo Coupé ED3, 22kW Lader (verkauft)

  • Wir haben ja auch noch einen feinen, großen, sparsamen Diesel :)

  • Ach ja und wir E-Auto Fahrer werden wirklich abgezockt. Es ist wirklich unfassbar.

    Eigentlich müsste der Preis an den Ladesäulen bei 23 Cent liegen! Ich kann derzeit wirklich niemanden empfehlen sich ein E-Auto zu kaufen.

    Sehe ich auch so und ein E -Auto empfehlen würde ich momentan auch nur denen die zu Hause oder im Geschäft zu akzeptablen Preisen laden können und zudem auf "Fremdladen" bei den Abzockern verzichten können.

    Ich habe absolut nichts dagegen dass Firmen für ihre Investitionen Gewinne machen, darf auch etwas mehr sein wenn sie faire Löhne und ähnliches zahlen. Aber es sollte doch im guten Verhältnis stehen.

    Bei den momentanen Preisen sieht man ja ganz deutlich dass Subventionen nicht ansatzweise an die Kunden weitergegeben werden und das ist der eigentliche Grund der mich stört.

    Smart fortwo Coupé 453er EQ Passion, 22kW-Lader, EZ 12/2020

    Wallbox Easee

  • Tausche einfach im Kopf die Begriffe


    Abzocke Ölkonzern


    gegen


    Abzocke Stromkonzern

  • Das habe ich mir beim Thema AC-Lader im anderen Thread gedacht. Nimm den sehr deutlichen Kommentar deswegen bitte nicht persönlich. Du siehst das Ganze ja wenigstens realistisch.


    Ich rate bereits seit Mitte 2022 tatsächlich jedem, der nicht zu Hause Laden kann, davon ab, sich ein E-Auto anzuschaffen.

    Und mit einem Rückumstieg auf einen Verbrenner würdest du zumindest wirtschaftlich aktuell nichts falsch machen


    Das Thema Abzocke wird nur wieder eingefangen, wenn die Politik entsprechend reagiert, Subventionen an harte Bedingungen knüpft und für echten Wettbewerb sorgt (z. B. per nationalem Roamingzwang). Wie die Betreiber ihre Investition finanzieren ist deren Problem. Wenn man sich dann nämlich noch bei Lichte besieht, wie wenige neue Säulen unter den aktuell noch extrem günstigen Bedingungen erreichtet werden, dann muss man keine Sorgen haben, hier irgendwas kaputtzuregulieren.


    Halten wir am 2. Mai 2023 einfach mal fest:

    Der öffentliche LIS-Ausbau in Deutschland ist ebenso gescheitert wie bezahlbare Strompreise für e-Fahrer.

    Das e-Auto wird dann künftig nur noch als teures Hobby von Idealisten und Ideologen gefahren werden. Alle anderen werden nämlich irgendwann von ihrem toten Pferd abstiegen, wenn sich nicht sehr zeitnahe etwas daran ändert. Unsere selbsternannte "Klimaregierung" hat derweil hochambitionierte Einsparpläne für den Verkehrssektor ausgerufen und sieht dem o. g. Scheitern allerdings regungslos zu. An ihren Taten sollt ihr Sie messen!

  • Ich bin heilfroh an unseren "Familiendiesel". Der wird heute und morgen wieder 500km abreißen :)

  • Aber sorgt und grämt euch nicht, wenn ihr derzeit öffentlich laden müsst:

    Wenn erstmal die alten Öl- und Gasheizungen dem Wärmepumpenwahnsinn (dem genialen Einfall aus dem Hause eines gewissen Robert H. und seinem Adlatus Patrick G.) vollständig anheim gefallen sind, bekommt sowieso niemand mehr eine Wallbox an seinem Hausanschluss genehmigt. :whistling:


    Und beim boshaften Einfallsreichtum unserer bisherigen Regierung(en) würde es mich auch nicht wundern, wenn man sich dereinst auf einen übegesetztlichen Notstand beruft um den Bestandschutz bereits errichteter Anlagen abzuräumen. Getreu dem guten, willkürherrschaftlichen Motto - heute so, morgen so.

  • Ich sehe es (noch) nicht ganz so pessimistisch. NOCH ist es etwas günstiger bzw. gleichteuer, das E-Auto fahren.

    ABER wenn sich die Preisschraube weiter drehen sollte, dann sehe ich auch schwarz. :(

    Smart fortwo Coupé ED3, 22kW Lader (verkauft)

    Edited once, last by ulie ().

  • Das E-Auto ist nicht mehr preisgünstiger zu fahren:


    20 KWh Verbrauch mit einem Preis von 60ct/Kwh werfen da 12,-€ in die Waagschale. Der Smarty schluckt nämlich bei BAB 120 locker mal 18-20 KWh auf 100KM


    Wenn ich den großen 530er Beamer mit Tempomat bis ca. 130 fahre verbraucht dieses wirklich große Auto 5,7 Liter / 100km zu 1,60 pro Liter besten Diesels.


    Das sind nicht einmal 10€, dafür sind der Fahrkomfort und der Fahrgenuss des 530D mit so schnell keinem einzigen E-Auto zu erreichen. Zudem fährt das E-Auto ja mit über 50% Anteil am Strom aus fossilen Brennstoffen nicht wirklich umweltschonend. Da wird Braunkohlestrom aus Polen und KKW-Strom aus Frankreich ja bunt gemischt an die Ladesäule geleitet.



    Ich befürchte, dass HNIKAR recht behält und das E-Mobil weltweit eher ein Schattendasein führen wird wenn das so weiter aus dem Ruder läuft

    Edited once, last by firefox58 ().

  • Na ja komm, das ist ja nun schon wirklich etwas weit hergeholt.

    Für die 400€ (?) Steuern fahre ich wiederum schon fast ein halbes Jahr und Autobahn fahre ich recht selten. Und 60 Cent kostet die Kwh nun Gott sei dank auch noch nicht.

    Mein letzter Verbrenner, ein Mazda 2 mit 75 Benzin PS hatte einen durchschnittlichen Verbrauch von 6,26 Litern (Durchschnittswert von 186.000km), den ziehe ich für mich als Vergleich heran.

    Der Durchschnittsverbrauch für einen 530er D liegt bei Spritmonitor eher bei 7 Liter aufsteigend.


    Bei meinem Smart lag der Verbrauch im Durchschnitt übrigens bei 14,24 kWh auf 100km :) (bis ich aufgehört habe den Verbrauch zu notieren)

    Smart fortwo Coupé ED3, 22kW Lader (verkauft)

  • Oh weh seid Ihr frustriert!!!

    Ich hab zum Glück 6-7 Monate Treibstoff vom Dach.


    Dennoch denke ich, dass mittelfristig der Strompreis fällt aber fossile Energieträger immer teurer werden. Lasst Euch nicht von temporären Schwankungen beeindrucken.


    Ich warte nur auf den Tag, wenn es so viele E Autos gibt, dass der Staat zu wenig über die Mineralölsteuer verdient... Autostrom kann man nicht einfärben wie Heizöl. Dann kommt die PKW Maut für jeden gefahrenen Kilometer on top zum Strom.

    Bis dahin bin ich noch recht entspannt...

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