Posts by HNIKAR

    Das ist der Hauptgrund, warum die meisten guten Ladeinfrastrukturanbieter keine Lust mehr auf diese Kundshcaft haben. Da muss man unheimlich viel Zeit investieren und gespannt darauf warten, ob man dann auch den Zuschlag bekommt. Gerde wenn man die eigene Firma noch in die Gewinnzone bringen muss, ist das sehr ätzend und wenn man sie dann da hat, hat man auch genug Netzwerk um bessere Kundschaft bedienen zu können.

    Ist eigentlich furchtbar schade, aber es sind normal die WEGs selbst, welche sich hier rauskicken als gute Kundschaft. Das wird ja dann auch nicht besser, wenn's um das bezahlen geht. Dann will ja auch nicht jeder sofort eine Wallbox, müsste aber trotzdem sich an der Vorrüstung beteiligen.


    Einzige Ausnahme ist, wenn das gesamte Gebäude einem Investor gehört. Sodass man nicht lauter einzelne Leute fragen und sich mit denen auseinander setzen muss. Das sind üblicherweise sehr angenehme Geschäftspartner.

    Puuuh,


    ich habe da ganz andere Erfahrungen in einer meiner großen WEGs gemacht. Die wollte und hat sich auf das Spiel eingelassen. Wenige Abweichler konnten in einer Sitzung beschwichtigt werden. Es waren hier die NetzeBW und die örtlichen Stadtwerke, die sich alles andere als ruhmreich hervogetan haben. Mehrere Preisanpassungen innnerhalb kürzester Zeit nach Auftragserteilung, ewiges Verschleppen der Arbeiten trotz Kenntnis der knappen Frist im Förderprogramm (das Programm mit seiner Förderhöhe war ausschlaggebend, dass alle mitgezogen haben!) das Versprechen, dass sich NetzeBW und Stadtwerke ja gut kennen (beide verflochten über EnBW-Beteiligung) und bei der Installation bestens absprechen werden, wurde auch gebrochen. Am Ende wurden wir sogar von den Stadtwerken mit einer völlig inakzeptablen Forderung erpresst, dass eine Anschlusschaltung und Inbetriebnahme nicht mehr rechtzeitig bis zum 31.12. erfolgt. Der Verwalter, selbt Jurist, nahm anwaltliche Beratung in Anspruch...


    Bin gespannt ob nun alles funktioniert und was nachher unter dem Strich auf meiner Rechnung steht. Aber so ein Projekt würde ich definitiv nie wieder machen und aktiv vorantrieben. Diesen Nervenkitzel brauche ich nicht mehr. Deutschland ist einfach nicht bereit für E-Mobilität. Das Mindset stimmt nicht und den meisten hapert's am Verstand. Von Kompetenz im Projektmanagement mal ganz abgesehen. Förderbedingungen werden so gesetzt, dass von allen nur abgegriffen wird ohne Ende und legal Missbrauch betrieben wird. Das gilt sowohl für die Konsumenten als auch für die Firmen und Hersteller. Die Anreize werden völlig falsch gesetzt. Und da kommt dann wieder die völlig erratische Politik ins Spiel. Statt an manchen Stellen einen Einnahmeverzicht zu gewähren, der dann aber langfristig wirken kann, werden exorbitante Förderprogramme ausgelobt, die lediglich eine Inflationierung bewirken und die Unternehmen zum Skimming anregen. Man hat es bei den Ladestationen wunderschön gesehen und man sieht es jetzt an den E-Autos. Kaum endet die Förderung, purzeln plötzlich die Preise. Was für ein Schwachsinn! Man musste keine zwei Semster WiWi studiert haben, um diesen Ausgang zu prognostizieren.


    Mein eigenes, "kleines Garagenprojekt" zuvor lief ja auch nicht auf Grund sperriger Miteigentümern, sondern auch nur wegen NetzeBW völlig aus dem Ruder und brauchte ewig bis endgültig zur Realiserung.


    Mit Fug und Recht kann ich daher öffentlich bekunden, dass NetzeBW ein richtiger Sauhaufen ist. Leider kann man sich den Netzbetreiber nicht aussuchen. Und wenn schon diese und vermeintlich seriöse, in der Sache erfahrene Stadtwerke solche Probleme bereiten, dann will ich gar nicht wissen, wie das so mit privaten "Ladeinfrastrukturanbietern" läuft. Am Zuverlässigsten und am Reibungslosesten bekommt man sowas wahrscheinlich gewuppt, wenn ein persönlich haftener E-Meister mit hinreichender Personalkapa oder ein etablierets E-Tech-Unternehmen aus der Region so ein Projekt angehen.

    Quelle? Das hatte ich mir mal aus irgendeinem internationalen Artikel, in dem der Smart Chef-Ing. (ja, Kent Bovellan himself) zu Wort, kam rauskopiert.


    Wenn in Wikipedia (wie so oft) Mist steht, kann ich aber auch nicht weiterhelfen. Die beiden aktuellen Smarts sind jedenfalls unweifelhaft der SEA2 zuzuordnen, die für 2.650 bis 2.900 mm Radstand spezifiziert ist. Der Zeekr 01 mit seinen 3.005 mm Radstand) ist SEA1. Der Teil im englischen Wiki betreffend den SEA-E-Radstand ist daher einfach nur grottenfalsch. SEA-E bildet gleichwohl den Mindestradstand der Plattform. Deswegen funktioniert ein 42 ja auch nicht aus der Hüfte geschossenen. Der braucht eine komplett eigene Plattformarchitektur. Ein neuer 44 nicht. Der ist mit SEA (Entry) möglich. Nur das wollte ich hier aufzeigen.


    Moritz Leicht :

    0815-Auto? Kommt doch nur darauf an, was man daraus macht. Der #1 ist ein aktuelles 0815-Auto im absolut langweiligen SUV-Design. Der #3 als SUV-Coupé ist zwar im Vergleich zum #1 ein regelrechter Augenschmeichler, aber unter dem Strich auch nur ein austauschbarer Kompaktwagen ohne wirklich greifbaren USP.


    Und warum soll ein neuer 44 bitte per se unwirtschaftlich sein? Das Auto würde doch nun in ein Segment stechen, das gerade rapide ausstirbt (Verbrenner wie BEV), weil sich die europäischen Hersteller schlichtweg zu fein sind, es weiterhin zu bedienen. Gut für Smart. Es gibt im BEV-Bereich praktisch keine Konkurrenz. Auch der Twingo würde längst fallengelassen.

    Dieses Fahrzeugsegment ist außerdem so unendlich sinnvoll in den überfüllten, globalen Großstädten. Genau so kann man dann auch glänzen, wenn man was Ordentliches zu einem guten Preis abliefert. Hier tut sich eine Marktlücke auf, in die man gehen sollte. Gleiches gilt übrigens für einen neuen Roadster, wenn er denn gut im Markt platziert ist. Dem würde ich auch enorme Chancen als Lifestyle- und Spaßauto einräumen. Allerdings auch nur, wenn er auf SEA-E basiert und dazu nicht überpreist Ist. Wenn der Roadster schon wieder ein über 4 Meter langer, und überschwerer Kampfpanzer wird, dann haben MB und Geely das Konzept nämlich endgültig nicht verstanden.


    Es geht alles definitiv smarter mit SEA-E als mit SEA2 und SEA1. Man muss nur wollen.

    Schade Schokolade.

    Wir hätten wohl Loggs gebraucht von vor einem Jahr, als das Modul noch ging um zu Segen, wo überall und unter welcher Voraussetzung sich was regt.


    Wie intern die Befehlsübersetzung ist (von "mb-deutsch" in "r-französisch" und umgekehrt) und über welchen Bus das läuft ist im Nachgang nun etwas knifflig. Jetzt funktioniert nur noch die Trial an Error-Methode.

    Wie schon im anderen Thread formuliert und auf Wunsch von Moritz nun hier breitgetreten:


    "Wann kommt endlich mal ein 4-Sitzer Kleinwagen a la EQ 44? Das würde mir doch schon reichen. ☹️"


    Die SEA-Plattformarchitektur von Geely ist sehr flexibel und modular aufgebaut. NebenSEA2 (Segmente B-D - aktuelle Smarts) SEA1 (Segmente D-F) SEA-S "Sport" für sportlichere Modelle SEA-C "Commercial" für NFZ (3,5 t und 5,5 t)

    gibt es nämlich noch einen fünften Skalierungsbereich:


    SEA-E (das "E" steht dabei für "Entry") und damit für günstige Klein- und Kleinstwagen im A-Segment). Sie hat auch nur einen Radstand von 2.550 mm. Passt das für einen neuen Smart 44?

    Mal zum Vergleich:

    - Radstand W454 (2004-2006): 2.500 mm

    - Radstand W453 (2014-2021): 2.494 mm


    Die SEA-E wäre also perfekt für einen 44-Nachfolger mit 3,5 - max. 3,7 m Länge. Der natürlich am besten auch wieder im altbewährten Minivan-Design daherkommt (bitte kein grässliches SUV-Design mehr!). Es wird Zeit, dass Smart wieder an die alten Ansätze anküpft. Ein 44 wäre doch ein guter Anfang. Und als Grande Finale dann die Neuauflage vom 42. 8o


    Was meint ihr?

    Ich gehe auch stark davon aus, dass es kein Update mehr gibt.

    Mitte 24 ist eh Schluss mit dem 453er.

    Von dir kam die Aussage doch letzten Monat.

    Das Produktionsende spielt doch keine Rolle. Selbst der allerletzte Smart der dieses Jahr jemals in Frankreich vom Band rollt, hat eine umfassende, mindestens 2 Jährige-Funktionsgarantie auf das Mediasystem. Und solche Bugs dürften einfach nicht sein. Zumal das mit der Rückfahrkamera durchaus auch sicherheitsrelevant ist.

    Generell lass' dir dazu sagen:

    Nein, die Batterie ist nicht okay.


    Denn du hast den elenden Fiamm-Dreck verbaut, den sie auf Geheiß von MB ab Werk reinmüllen und einem auch beim Service reinklatschen wollen. Ich hatte nur Ärger mit dem Ding über 2 Jahre lang. Jetzt habe ich eine Bosch und endlich Ruhe. Arme Pannendienste. 😢

    Den Service kaufen? Inklusive Server, Backend und Support? Global?

    Ich halte das für ziemlich utopisch. Vor allem da MB sicher keine solchen Geschäfte mit Privatleuten macht.


    Wir brauchen eigentlich nur einen gutmütigen Maulwurf bei MB der uns die notwendigen Stuercodes für die Fahrzeugfunktionen gibt (eigentlich könnte MB das auch freiwillig für die Community rausrücken). Dann kann man das schön ins OVMS packen...


    Apropos verrückte Ideen:

    Wenn Geely-Smart Interesse hätte in Absprache mit MB so einen Dongle herauszugeben wie bis vor kurzem MB selbst den MercedesMe-Adapter, würde ich übrigens auch nicht "Nein" sagen. Es ist alles besser als der Totalverlust der Funktionen. 😔

    Update vom Service:


    Das Problem mit dem Media Connect ist bei Smart bekannt, es soll ein Softwareupdate in Entwicklung sein.

    Dieses Problem tritt auf, wenn der Smart zu kurz ein/ausgeschaltet wird, damit kommt das Radio nicht klar.

    Dass da ein Update in Entwicklung ist, höre ich nun schon seit einem Jahr. Bisher habe ich aber noch nichts Konkretes dazu vernommen. Weiß hier vielleicht irgendwer was Aktuelles dazu? Gab es schon einen offiziellen Release einer neuen Software dafür?

    Natürlich wäre das mega. Aber von alleine passiert halt gar nichts. Ich hatte auch schon angeboten, mein Fahrzeug zum Testen/Befehle-Abschnorcheln zur Verfügung zu stellen um die Rettung der Ready to Features zu ermöglichen. Niemand meldete sich. 🤷🏼‍♂️


    Ich glaube du hast mich auch nicht ganz verstanden oder ich habe mich etwas unpräzise ausgedrückt. Die Software ist überhaupt nicht das Problem. Das traue ich mir alles zu...


    Ich habe nur keinen Bock darauf, die fette Original-OVMS-Box irgendwie am OBD und im Fahrzeuginnenraum hängen zu haben. Das ist weder elegant, noch irgendwie praktisch. Ich hätte entweder gerne ein fest verbautes Original-OVMS, das sauber hinter den Abdeckungen verschwindet, so wie es einige Bastler hier schon hinbekommen haben (elegant) oder ich hätte gerne die praktische Variante mit Dimitries kompaktem Steckmodul mit mindestens 4G-Support.

    Audi22 :

    Gute Idee. Die habe ich auch - schon seit 3 Jahren. Das Problem dabei ist aber folgendes:

    1. Gerade die Vorklimatisierung und viele andere fancy Funktionen der 453-Modelle (z. B. Fernverriegelung und -Entriegelung von Kofferraum und Türen) funktionieren (noch) nicht im OVMS und es sieht leider auch nicht danach aus, dass sich da in diesem Jahr (in dem man noch aktiv auslesen kann) noch signifikant irgendwas tut.

    2. Ich habe überhaupt keine große Lust darauf, die Hardwarebastelei selbst am Smart vorzunehmen. Ich lese hier zwar mit Begeisterung, dass es manche sogar geschafft haben, das OVMS an derselben Stelle wie das KOM-Modul zu verbauen, aber nach dem haarsträubenden Batteriewechsel letztes Jahr habe ich für mich beschlossen, an diesem stumpfsinnig vernagelten Auto nichts mehr selbst zu machen.

    3. Dimitrie hat eigentlich die perfekte Lösung für Leute wie mich - OVMS-Dongle mit WLAN/LTE für den OBD-Port. Leider baut er aber derzeit keine mehr mit LTE-Modul... ☹️


    Ergo:

    2025 habe ich stand heute dank MB ein "Disconnected Car".

    Updates kamen immer per Werkstatt. Weis nicht sicher, was die neuste ist. Aber es gab auch nie Meldungen, dass nun eine tatsächlich fehlerfrei und den Aufwand wert wäre, sie zu bekommen. Entsprechend würde ich mir den Aufwand sparen, solange ich drahtlos CarPlay bereits habe.

    Geht ja mit dem neuen System leider nicht anders als über die Werkstatt.


    vwcruiser :

    Weißt du irgendwas Aktuelles dazu?

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